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Sie möchten sich gezielt
zu einzelnen Kaffeebegriffen informieren?
Hier finden Sie Erläuterungen zu (fast) allen
wichtigen Stichworten - von A bis Z. |
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| Alkaloide: | Stickstoffhaltige
Natursubstanzen, die in bestimmten Pflanzengattungen
(z.B. Kaffee, Tee, Kakao, Mate, Guarana) vorkommen.
Hierzu gehört auch das Koffein.
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| Aromastoffe: |
Röstkaffee
enthält etwa 800 flüchtige und wasserlösliche
Aromastoffe, denen er seinen charakteristischen
Duft und Geschmack verdankt.
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| Aufbereitung: |
Verarbeitungsschritte
nach der Kaffee-Ernte, bei der die Kaffeesamen
(Kaffeebohnen) von Fruchtfleisch (Pulpe),
Pergamenthülle
und Silberhäutchen
befreit werden. Unterschieden wird zwischen Trockenaufbereitung
und Nassaufbereitung.
Auch das Sortieren und Polieren gehört zur
Aufbereitung, d. h. zur Herstellung des Rohkaffees.
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| Bitterstoffe: |
Bitterstoffe
gehören in unterschiedlichen Konzentrationen
zu den Bestandteilen jeden Röstkaffees. Sie
gelangen bei der Extraktion
in das Getränk oder treten bei zu langem
Warmhalten hervor. Bei reizstoffarmen Kaffees
wird der Anteil der Reiz- und Bitterstoffe im
Rahmen der Veredlung reduziert.
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| Blending: | Das Mischen
von Kaffees unterschiedlicher Sorten, Provenienzen
oder Röstgrade.
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| Cappuccino: |
Italienische
Kaffeespezialität: Ein frischgebrühter
Espresso
(2535 ml), der in einer großen
Tasse (180200 ml)
zubereitet wird. Danach wird bis zum Tassenrand
mit frisch aufgeschäumter Milch aufgefüllt
und eine Prise echter Kakao auf die Milchschaumhaube
gestreut.
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| Chargenröstung: |
Röstung
bestimmter Rohkaffeequantitäten unter gleichen
Röstbedingungen, um für die gesamte
Charge ein qualitativ einheitliches Endresultat
zu gewährleisten.
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| Cialde: |
Eine Form
der so genannten Servings,
bei der das Espressomehl tassenweise vorportioniert
ist.
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| Coffea
Arabica: |
Überwiegend
im Hochland angebaute Kaffeeart, auf die fast
70 % der Weltkaffeeproduktion entfällt.
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Coffea Canephora
(Robusta): |
Gegen
Krankheiten/Schädlinge resistente, jedoch
kälteempfindliche Kaffeeart. Anbau vorwiegend
in geringen Höhenlagen/im Flachland, Anteil
an der Weltkaffeeproduktion fast 30 %.
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| Corretto: |
Italienische
Kaffeespezialität: Ein mit einem Schuss Alkohol
(Grappa oder nach Belieben) korrigierter
Espresso.
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| Crema:
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Die
für guten Espresso
typische haselnussbraune Schaumdecke, die das
Getränk bedeckt.
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| Darreichungsform: |
Die
Konsistenz, in der der Röstkaffee als Endprodukt
ins Regal gelangt, z.B. ganze Bohne, gemahlener
Kaffee, gefriergetrockneter Kaffee, Instant-Kaffeepulver,
Servings.
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| Dauerfilter: |
Ein
Metallfilter für Kaffeemaschinen (meist Goldfilter"),
der den Einsatz der klassischen Papierfiltertüte
überflüssig macht.
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| Druck: |
Unerlässlich
für die ausreichende Extraktion
bei der Espresso-Zubereitung: Das heiße
Wasser schießt mit mindestens 9 bar Druck
durch das Espressomehl.
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| Druckbrühautomat: |
Filter-Kaffeemaschinen,
bei denen das Wasser unter Druck durch das Kaffeemehl
gepresst wird für die Zubereitung
von besonders kräftigem Kaffee mit einer
mocca-ähnlichen Note.
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| Einbrand(verlust): |
Bezeichnung
für den Gewichtsverlust des Rohkaffees
bei der Röstung
(beträgt bis zu 20 %)
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| Eiweißstoffe: |
Der
Anteil von Eiweißstoffen (Proteinen) am
Rohkaffee
liegt bei rund 11 %.
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Entkoffeinierter
Kaffee: |
Kaffee,
bei dem der Koffeingehalt mit Hilfe von Wasser,
organischen Lösungsmitteln oder Kohlendioxyd
auf etwa 0,1 % reduziert wurde.
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| Entpulpen: |
Befreien
der Kaffeebohnen vom Fruchtfleisch der Kaffeekirsche,
vgl. Pulpe
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| E.S.E.: |
Easy
Serving Espresso ein u. a. von KRUPS
genutztes System für vorportionierten Espresso,
vgl. Servings
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| Espresso: |
Geschmacksintensive,
typisch italienische Kaffeespezialität. Basis
sind besonders dunkel geröstete Kaffeebohnen
und ein kurzer Brühvorgang unter hohem Druck.
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Espresso-Kaffee-
Kombiautomaten: |
Espressomaschinen,
die dank des integrierten Mahlwerks ganze Kaffeebohnen
vor jeder Zubereitung frisch mahlen. Hoher Bedienkomfort
durch vollautomatische Getränkezubereitung.
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| Extraktion: |
Das
Herauslösen der Geschmacks- und Aromastoffe
aus dem Kaffeemehl durch heißes Wasser (Brühvorgang).
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| Fermentation: |
Arbeitsschritt
der Nassaufbereitung
der Kaffeekirschen, bei der die noch von der Pergamenthülle
umgebenen
Kaffeebohnen in großen Wasserbecken schwimmen.
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| Fettstoffe: |
1013
% der Inhaltsstoffe des Rohkaffees
sind Fette.
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Filter-
Kaffeemaschine: |
Klassisches
Küchengerät, dass die manuelle Zubereitung
von Filterkaffee aus Kaffeemehl durch einen maschinellen
Brühvorgang ersetzt.
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Handhebel-
maschine: |
Espressomaschinen
der gehobenen Preiskategorie, bei der der Druck
beim Brühvorgang mittels Handhebel manuell
gesteuert wird. Geräteklasse für Espresso-Enthusiasten.
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| Herdkocher: |
Vergleichsweise
einfache und preiswerte Geräte aus Metall
oder Glas, die auf dem (Gas-) Herd kräftigen
Kaffee bereiten, jedoch in der Regel ohne die
espressotypische Crema.
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| Instant-Kaffee: |
Pulverisierter
Röstkaffee, der mit heißem Wasser zubereitet
werden kann, vgl. löslicher
Kaffee.
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| Isolierkanne: |
Auffang-/Servierbehältnis für Filterkaffee,
das im Vergleich zur klassischen Glaskanne ein
besonders aromaschonendes Warmhalten des Kaffees
ohne weitere Wärmezufuhr erlaubt.
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| Italienische
Röstung: |
Der dunkelste der 5 "klassischen" Röstgrade,
auch als Espresso-Röstung bezeichnet. Resultat
sind Kaffees mit eher bitterem oder leicht süßlichem
Geschmack und relativ geringem Säuregehalt.
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| Java: |
Neben Ceylon, Sumatra, Bali, Timor und Celebes
gehörte Java zu den ersten niederländischen
Kolonialgebieten, in denen der Kaffeeanbau bereits
im 17. Jahrhundert systematisch vorangetrieben
wurde.
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| Kaffa: |
Eine
Provinz im abessinischen Hochland (heute Äthiopien),
die als Urheimat und Namensgeber für den
Kaffee gilt.
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| Kaffee: |
Aromatisches
Getränk, dass aus den veredelten Früchten
der Kaffeepflanze gewonnen wird. In Arabien bereits
ab Mitte des 15. Jahrhunderts bekannt, Anfang
des 17. Jahrhunderts Ausbreitung in Europa.
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| Kaffeebohne: |
Der
Samen der Kaffeepflanze mit typischer Furche.
In der Frucht der Kaffeepflanze (Kaffeekirsche)
liegen 2 Samen (Kaffeebohnen) mit ihren abgeflachten
Seiten eng aneinander gepresst.
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| Kaffeefett: |
Rückstände
der ätherischen Kaffeeöle, die sich
in der Brüheinheit von Kaffee-/Espressomaschinen
als fettiger Film ablagern und regelmäßig
mit den entsprechenden Reinigungsmitteln entfernt
werden sollten.
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| Kaffeekirsche: |
Die
elliptische kirschenähnliche Steinfrucht
der Kaffeepflanze, die 2 Samen die eigentlichen
Kaffeebohnen enthält.
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| Kaffeelot: |
Kaffeemesslöffel
zum leichten Portionieren von Kaffeemehl (1 Füllung
= 67,5 g)
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| Koffein: |
Eine
natürliche, stickstoffhaltige Substanz mit
anregender Wirkung, die in bestimmten Pflanzengattungen
(z. B. Kaffee, Tee, Kakao, Mate, Guarana) vorkommt.
Der Anteil im Rohkaffee beträgt je nach Art/Sorte
ca. 0,52,5 %.
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| Körper: |
Kleinste,
unlösliche Kaffeepartikel, die zur typischen
Beschaffenheit des Kaffeegetränkes beitragen,
oft auch als Fülle bezeichnet.
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| Kohlenhydrate: |
Mit
3040 % haben Kohlenhydrate den mengenmäßig
größten Anteil an den Inhaltsstoffen
des Rohkaffees.
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| Kornstärke: |
Die
Kornstärke ergibt sich aus dem beim Mahlen
der gerösteten Kaffeebohnen gewählten
Mahlgrad. Für Espresso zu empfehlen: Sehr
feines Kaffeemehl mit einer Kornstärke von
0,2 mm. Für Filterkaffee ist ein mittelfeiner
bis feiner Mahlgrad mit einer Kornstärke
von 0,30,5 mm sinnvoll.
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Löslicher
Kaffee: |
Durch
Sprühtrocknung,
Gefriertrocknung
oder Pulverisierung hergestellter Instant-Kaffee,
der besonders haltbar ist und mit heißem
Wasser zubereitet wird.
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| Lungo: |
Italienische
Kaffeespezialität: Caffè lungo
ist ein mit einem Schuss heißen Wasser verlängerter
Espresso.
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| Macchiato: |
Italienische
Kaffeespezialität: Caffè macchiato
ist ein normaler Espresso,
dem ein Löffel frischer Milchschaum zugegeben
wird.
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| Mahlung: | Je nach
Zubereitungsart (z.B. Filterkaffee oder Espresso)
sollten die Bohnen unterschiedlich fein gemahlen
werden, vgl. Kornstärke
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| Mokka: |
Bezeichnung
für spezielle dunkle Kaffeeröstungen
bzw. Kurzbezeichnung für echten türkischen
Mokka.
Bei dieser Spezialität werden feines Kaffeemehl,
Zucker und Wasser (Dosierung: 2 gestrichene Messlöffel
Kaffee pro Tasse, 1 Teelöffel Zucker pro Tasse)
in einem kleinen Kännchen 3 x zum Aufkochen
gebracht, bevor das ungefilterte Getränk in
Tassen serviert wird. Wer es ganz traditionell liebt,
gibt den o. g. Zutaten etwas gemahlenen Kardamon
bei.
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| Nassaufbereitung: |
In der
Regel für Arabica-Kaffees
genutzte aufwendige Methode der Aufbereitung.
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Nespresso-
System: |
Um 1970
entwickeltes und weit verbreitetes System der
Firma Nestlé für vorportionierten
Espresso,
vgl. Servings.
Hierbei ist das Kaffeemehl in kleinen Kapseln
aus Aluminium eingeschlossen, mit denen Espressogeräte
mit Nespresso-System bestückt werden.
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Optimal-
bedingungen: |
Als optimal für die Espresso-Zubereitung
gelten eine Wassertemperatur von 8691°C
und ein Extraktionsdruck von mindestens 9 bar.
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| Ostindische
Kompanie: |
1602
von den Niederländern gegründete Handelsgesellschaft
zur Ausdehnung ihrer überseeischen Handelsinteressen.
Sie war maßgeblich an der Verbreitung des
Kaffeeanbaus beteiligt.
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| Peptide: |
Zu
den umfangreichen, chemischen Veränderungen
bei der Röstung
gehört die Zerlegung der Eiweisse der Kaffeebohne
in Peptide. Diese treten bei dunkleren Röstungen
als Öle an die Oberfläche der Bohne.
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| Pergamenthülle: |
Dünne,
blassgelbe Schale, die die beiden vom Silberhäutchen
umschlossenen Samen (Kaffeebohnen) der Kaffeekirsche
umgibt.
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| Picking: |
Selektive
Erntemethode, bei der von Hand nur die jeweils
reifen Kaffeekirschen vom Kaffeestrauch gepflückt
werden, vgl. Stripping
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| PODs: |
Eine Form
der so genannten Servings,
bei der eine Tassenportion Espressomehl in Filterpapier
vorverpackt ist (Teebeutel-Prinzip).
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| Polieren: |
Bei hochwertigen
Kaffees der letzte Arbeitsgang der Aufbereitung,
bei der aus der Kaffeekirsche
der Rohkaffee
hergestellt wird.
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| Provenienzen: |
Bezeichnung
für Kaffees einer bestimmten Anbauregion
bzw. eines bestimmten Herkunftslandes.
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| Pulpe: |
Die
Fruchthülle der Kaffeefrucht, von der die
Samen (Kaffeebohnen) im Rahmen der Aufbereitung
beim so genannten Entpulpen" befreit
werden.
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| Qualitäten: |
Unterschiedliche Kaffeequalitäten ergeben
sich aus dem komplexen Zusammenspiel von Rohkaffee-Qualität
(z.B. Bohnensorte, Anbauregion, Erntemethode),
der Aufbereitungart (z.B. Trockenaufbereitung
oder Nassaufbereitung)
und der Verarbeitung/Veredelung (z.B. verwendetes
Röstverfahren).
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| Ristretto: |
Italienische
Kaffeespezialität: Caffè ristretto
ist ein gekürzter Espresso,
der mit weniger Wasser (1525 ml) zubereitet
wird. Das Ergebnis ist noch kleiner, schwärzer
und stärker als ein regulärer Caffè
espresso.
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| Rohkaffee: |
Ergebnis
der Aufbereitung
der geernteten Kaffeekirschen
sind die gelblichen bis blassgrünen Kaffeebohnen,
die als Rohkaffee zur Veredelung in die Importländer
gelangen.
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| Röststraße: |
Bezeichnung
für industrielle fließbandähnliche"
Röstanlagen, die eine computergesteuerte,
weitgehend automatisierte Kaffeeröstung (mit
meist sehr kurzer Röstzeit) ermöglichen.
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| Röstgrade: |
Je nach
Dauer und Temperatur des Röstvorgangs werden
in den Röstereien Kaffees unterschiedlicher
Röstgrade von hell bis dunkel
hergestellt.
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| Röstung: |
Der
wichtigste Schritt der Kaffeeveredelung, bei dem
sich die Rohkaffee-Bohne chemisch vollständig
verändert und das für Röstkaffee
typische Aroma entsteht.
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| Säuren: |
Etwa
45 % der Inhaltsstoffe von Rohkaffee
sind Säuren. Rund 83 verschiedene Säuren
konnten bislang nachgewiesen und identifiziert
werden.
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| Schonkaffee: |
Säurearme,
magenfreundliche Kaffees mit industriell reduziertem
Anteil an Reiz- und Bitterstoffen.
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| Serving: |
Tassenweise
vorportioniertes Espressomehl in einer aromadichten
Einzelverpackung. Das manuelle Dosieren des Kaffeemehls
entfällt hierdurch. Der Oberbegriff Serving"
umfasst verschiedene Systeme unterschiedlicher
Anbieter ( POD,
E.S.E.,
Nespresso
u. a.).
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Siebträger-
maschine: |
Espressogeräte
mit einem abnehmbaren Siebträger, der bei
jeder Zubereitung manuell mit Espressomehl befüllt
und danach entleert werden muss. Die Zubereitung
selbst erfolgt auf Knopfdruck automatisch. Deshalb
oft Bezeichnung als Halbautomaten.
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| Silberhäutchen: |
Dünne, fest anhaftende Schutzhülle,
die jede der beiden Samen der Kaffeefrucht (Kaffeebohnen)
einzeln umschließt.
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| Sprühtrocknung: |
Klassisches
Produktionsverfahren für die Herstellung
von löslichem
Kaffee, bei welchem dem Kaffee fast vollständig
die Feuchtigkeit entzogen wird.
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| Stripping: |
Erntemethode,
bei der mit speziellen Kämmen"
alle Kaffeekirschen (reife, unreife und überreife
Früchte) von den Kaffeesträuchern abgestreift
werden, vgl. Picking.
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| TransFair: |
Eine Initiative,
die sich dafür einsetzt, dass die Kaffeebauern
in den Erzeugerländern durch eine faire Preisgestaltung
stärker an den Erlösen der Kaffeevermarktung
beteiligt werden.
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Trocken-
aufbereitung: |
Wasserfreie
Methode der Aufbereitung,
bei der die Kaffeekirschen
in der Sonne getrocknet werden, bevor die Kaffeebohnen
herausgelöst werden.
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| Trommelröstung: |
Klassisches
Röstverfahren, bei dem kleinere Mengen von
Rohkaffee
in einer von außen erhitzten Trommel ca. 630 Min.
unter ständiger Bewegung geröstet und
mit Luft schonend abgekühlt werden.
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| Turboröstung: |
In Großröstereien
eingesetztes Verfahren, bei dem große Chargen
Rohkaffees auf industriellen Röststraßen
für ca. 35 Min. bei starker
Hitze geröstet und meist mit Wasser abgekühlt
werden.
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| unbehandelt: |
Unbehandelte Röstkaffees gelangen mit ihrem
natürlichen Charakter in den Verkauf. Im
Gegensatz dazu werden
behandelte Kaffees z.B. durch Entkoffeinieren
oder Entzug von Reiz- und Bitterstoffen in ihrem
Urspungscharakter
verändert.
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| unwashed: |
Bezeichnung
für "ungewaschenen", d.h. per Trockenaufbereitung
hergestellten Rohkaffee.
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| Varietät: |
Bezeichnung
für verwandte Arten, die zu einer gemeinsamen
Gattung gehören. So werden die beiden Kaffeearten
Coffea Arabica und Coffea Canephora als Varietäten
der Gattung Coffea bezeichnet.
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| Veredelung: |
Zur
Veredelung des Rohkaffees
gehören alle Verarbeitungsschritte bis zum
fertigen Produkt wie z.B. Röstung,
Blending,
Mahlung
sowie weitere spezielle Behandlungmethoden.
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| Wasserhärte: |
Die
Wasserhärte ist ein Maß für die
Menge der im Wasser gelösten Mineralien,
insbesondere Calcium und Magnesium. In Deutschland
ist die Maßeinheit der deutsche Härtegrad
(°dH), international ist die Maßeinheit
Millimol/Liter (mmol/l) üblich. Vereinfachend
werden in Deutschland vier Wasserhärtebereiche
unterschieden, von 1 weich bis 4 sehr hart.
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Welthandels-
abkommen: |
1962
von 50 Erzeuger- und 26 Verbraucherländern
unterzeichnetes Handelsabkommen, dass die Weltkaffee-
produktion durch feste Produktionsquoten reguliert.
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Zeitschalt-
automatik:
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Bei
einigen Kaffee-/Espressomaschinen lässt sich
der Zeitpunkt der Zubereitung über einen
Timer im voraus
programmieren.
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Zubereitungs-
methoden: |
Im
Laufe der Kaffeegeschichte wurde eine Vielzahl
verschiedener Aufguss- bzw. Brühverfahren
mit den entsprechenden Geräten entwickelt.
Je nach Methode lassen sich aus dem Ausgangsprodukt
Kaffee ganz unterschiedliche Resultate erzielen.
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